Country, Rock ’n‘ Roll & Blues

Tennessee – ein Staat voller Emotionen. Ausgedrückt in Musik. Sei es Blues, Jazz, Rock ’n‘ Roll oder Country. Beim Durchqueren des Staates über die Interstate 40 begegnet man gleich zwei wichtigen Zentren der Musik. Erster Halt in Nashville. Das Zentrum der Country Musik, vorallem bekannt für Johnny Cash. Der Broadway in Nashville ist die legendäre Strasse in der Stadt, welche über eine vielzahl an Country-Bars, sowie über das Johnny Cash-Museum verfügt. In Nashville ist auch der Nachbau des Parthenon, ein griechischer Tempel, anzutreffen. An der Grenze zu Arkansas, beim Mississippi-River, kommt man an Memphis vorbei. Memphis, ein wichtiges Zentrum für den Blues und Rock ’n‘ Roll. Elvis Presley begann dort seine Karriere. Auch der Blues und Jazz spielt dort eine wichtige Rolle. B.B. King ist nur einer von vielen Blues-Gitarristen und -Sänger aus Memphis, welche die Musikszene prägten. Eindrücklich in Memphis ist auch das Mississippi-River-Museum über die Geschichte des Flusses und die berüchtigten Steamboats (Raddampfer).

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Bäume und Hügel bis zum Horizont

North Carolina – ein sehr abwechslungsreicher Staat. Von der Ostküste mit Sümpfen, Strände, Lagunen und unzähligen Feldern der Landwirtschaft bis hin zu Hügeln, Tälern, Wäldern und Seen. Die Reise geht nun ins Landesinnere. Zuerst einen Aufenthalt in der Grossstadt Charlotte. In Downtown von Charlotte hat es einige kleinere Wolkenkratzer, welche bei Nacht eindrücklich aussehen. Nach der Grosstadt geht es weiter westwärts und schon sieht man die Hügel kommen. Wir sind am Südfuss der Appalachen. Dies ist ein Gebirgszug welcher sich bis nach Kanada erstreckt. Der höchste Punkt der Appalachen ist der Mount Mitchell mit einer Höhe von 2037 Metern bzw. 6684 Fuss. Vom Gipfel aus ergibt sich ein wunderschönes Panorama. Duzende von dicht bewaldeten Hügeln – und dies bis zum Horizont. Eindrücklich. Etwa 50 Meilen südlich liegt die Stadt Asheville, welche zwischen den Hügeln eingebettet ist. Nun wieder einige Fotos.

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Adieu East Coast

Nun neigt sich der erste Abschnitt der USA-Rundreise dem Ende zu. Doch bevor wir die Ostküste verlassen gibt es noch einen letzten Beitrag über diese schöne Küste.
Der grösste Marine-Stützpunkt der USA befindet sind in Norfolk, Viginia. Er ist der Heimathafen von 4 Flugzeugträgern, und über 30 weitere Schiffe wie Zerstörer etc. Eine geführte Tour mit dem Bus zeigte das Ausmass dieser Anlage. Ein grosser Teil der Stadt nur für die US Marine. Und leider durfen unterwegs keine Fotos gemacht werden. Am Abend war die Skyline wunderschön, welche sich im Wasser spiegelte. Nach Norfolk ging die Fahrt weiter Richtung Süden. Nach New Bern, North Carolina. Eine sehr schöne, kleine und charmante Stadt, welche sehr stolz auf die Wurzeln ist – die schweizer Hauptstadt Bern. Vor mehr als 300 Jahren gründeten Berner diese Stadt und nannten diese New Bern. Das offizielle Wappen ist das selbe wie jenes der Stadt Bern. Überall ist der Bär zu sehen. Etwa 20 Meilen südlich liegt die grösste Lagune der Ostküste. Die dort ansässige Ortschaft Atlantic Beach gab einem ein „mediterranes“ Gefühl durch die Palmen, Fischerboote und den schönen Sandstrand. Nun einige Impressionen:

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Virginia

Nun geht es weiter Richtung Süden. Der letzte sehenswerte Halt in Maryland war das Fort Washington – eine Festung, welche erbaut wurde um Washington D.C. im Jahre 1812 vor den Briten und kurz darauf vor den Spaniern zu schützen. Auch während dem Sezessionskrieg (Bürgerkrieg) hatte das Fort einen wichtigen Standpunkt. Nach einer längeren Fahrt durch grosse Wälder auf der Interstate 95 kommt Richmond, Virginia. Eine kleinere Stadt, auch wieder mit einer interessanten Vergangenheit. Sehenswert sind dort das Museum über den Bürgerkrieg sowie auch alte Industiegebäude um das Jahr 1900. Zudem verfügt Richmond über eine schöne Kathedrale. Etwa 20 Meilen südlich liegt Petersburg, welche auch wieder über zahlreiche Gebäude aus der selben Epoche verfügt.

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District of Columbia

Washington D.C. – Die Hauptstadt der Vereinigten Staaten. Monumental und eindrücklich. Egal was – ob das U.S. Capitol, The White House, das Lincoln Memorial, das Washington Memorial oder das National Archiv Building – die Marmorgebäude im neoklassischen Stil sind gewaltig. Es erinnert an das antike Rom – weisse Säulen wie die Tempel, Kuppeln wie das Phantheon, sowie die Statuen und Reliefs. Dazu kommen die unzähligen Gedenkstätten an die Gründerväter (z.B. Benjamin Franklin), Präsidenten (z.B. Abraham Lincoln), Generäle (z.B. U.S. Grant), Kriege etc. Beim Verlassen von D.C. über den Potomac River, kommt der Arlington National Cementery.  Dieser ist der zweitgrösste Nationalfriedhof der USA. Um die 260’000 Soldaten, Veteranen, hochrangige Mitarbeiter und mehr finden dorf ihre ewige Ruhe.

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Wälder, Wälder, Wälder…

„The Garden State“ – so wird der Staat New Jersey genannt. Dieser Spitzname wurde ja nicht umsonst erfunden. Ein grosser Teil des Staates wird von dichten Wäldern geprägt. New Jersey gehört zu den kleinsten und dichtbesiedelsten Staaten. Ich habe auch herausgefunden weshalb – sogar die Wälder sind besiedelt! Auf dem Weg durch die Wälder sind immer wieder kleine Dörfer anzutreffen. An der Strasse entlang sind Briefkasten aufgestellt und dahinter kommen zwischen den Bäumen die Häuser zum Vorschein. Nachdem die Wälder durchquert sind kommt schnell wieder dichtbesiedeltes Gebiet – und schon kommt Pennsylvania. Schon wieder! Diesmal gibt es aber nur einen Aufenthalt in Philadelphia. Wieder einige Impressionen:

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Ländlich und typisch amerikanisch

Nach der Metropole New York City führt meine Route Richtung Landesinnere. Willkommen in Pennsylvania! Wälder, Wiesen und Hügel dominieren diesen Staat. Aber auch typisch amerikanische Holz- und Backsteinhäuser – und natürlich wie es sich gehört – der Pick-up oder Geländewagen darf nicht fehlen. Doch ich sollte nicht darüber spotten, denn ich hab heute bei der Autovermietung einen 4×4 Jeep abgeholt. Meine Reise führte nach Bethlehem. Eine kleine Stadt ca. 150km westlich von New York. Die alte Stahlfabrik hat mich fasziniert und auch das historische Viertel mit Bauten aus der Zeit der Kolonialzeit. Hier ein paar Impressionen:
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USA Road-Trip – First stop

Der erste Stop meiner 3-monatigen Reise durch die Vereinigten Staaten ist die Stadt die niemals schläft – und zwar New York City oder wie sie auch genannt wird The Big Apple. Und sie schläft definitiv nicht. Der Verkehr, die Sirenen der Abulanz oder des NYPD, die Leuchtreklamen, die Stassenmusikanten, die Touristen und New Yorker – es ist immer was los  – auch nachts.
Imposante Bauwerke die in die Höhe schiessen – wie das One World Trade Center oder das Empire State Building, Bauwerke welche grandiose Baukunst definieren wie etwa die Brooklyn Bridge – machen diese Stadt einzigartig. Die vielfalt an Kulturen, Nationen und Sprachen welche in dieser Stadt zusammenkommen, ist beeindruckend. Es ist alles vertreten – ich rede nicht von Touristen – sondern von New Yorkern.
Besonders  beeindruckend ist der Kontrast zwischen modernen Glas- und Stahlbauten und alten Backsteinbauten – aber auch der Kontrast zwischen reich und arm. Der Obdachlose, welcher am Times Sqaures oder an der Wall Street nach einer kleinen Spende bettelt – hinter dem modernen und hohen Wolkenkratzer eine heruntergekommende Backsteinhütte welche fast in sich zusammenbricht.OLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERA